Optimale Hausfinanzierung berechnen – so geht’s

24. Juni 2014

Immer mehr Verbraucher können sich derzeit den Kauf oder Bau einer Immobilie leisten, was insbesondere an den niedrigen Finanzierungskosten liegt. Während die Immobilienpreise insbesondere in den großen Städten wie München, Düsseldorf oder Hamburg schon seit einigen Jahren deutlich ansteigen, zeichnen sich die Bauzinsen demgegenüber durch eine sinkende Tendenz aus. Je nach Bonität des Kreditsuchenden ist es heutzutage möglich, eine Immobilienfinanzierung bereits zu einem Zinssatz von unter 1,8 Prozent durchzuführen. Dennoch ist es wichtig, eine anstehende Hausfinanzierung optimal zu berechnen, damit die spätere Belastung auch wirklich problemlos tragbar ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Wie kann die Hausfinanzierung berechnet werden?
  • Die Einnahmen- und Ausgabenrechnung als wichtige Basis
  • Wie erfolgt die eigentliche Berechnung der Immobilienfinanzierung?
  • Die Höhe der Darlehensrate anpassen

Wie kann die Hausfinanzierung berechnet werden?

Bevor die Immobilienfinanzierung mit all ihren Details berechnet wird, sollten zunächst die Angebote verglichen werden. Dabei kommt es auf verschiedene Punkte an, wie zum Beispiel auf den zu zahlenden Zinssatz. Dieser ist häufig abhängig von der Bonität des Kunden sowie vom Eigenkapital, welches in die Finanzierung eingebunden werden kann. Nachdem ein passender Anbieter gefunden wurde, kann es im zweiten Schritt darum gehen, die anstehende Baufinanzierung zu berechnen (Tipps zur Berechnung unter http://www.hausfinanzierungrechner.com ). Dies kann beispielsweise mithilfe von Online-Rechnern geschehen, die häufig kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Funktionsweise dieser Rechner ist nahezu identisch, sodass die Nutzung relativ unkompliziert ist.

Die Einnahmen- und Ausgabenrechnung als wichtige Basis

Bevor es darum geht, die optimale Kreditrate zu berechnen, sollte eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung durchgeführt werden. Diese Berechnung ist nämlich die Basis für die spätere Kalkulation der Immobilienfinanzierung, da die Höhe des frei verfügbaren Einkommens die Voraussetzung für die mögliche Darlehensrate ist. Im Zuge der Einnahmen- und Ausgabenrechnung werden sämtliche regelmäßige Einnahmen und Aufwendungen, wie zum Beispiel Miete, Lebenshaltungskosten und Versicherungsbeiträge, gegenübergestellt. Im Saldo ergibt sich daraus das frei verfügbare Einkommen, welches zum größten Teil zur Zahlung der späteren Darlehensrate dienen kann. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kreditraten nicht höher als dieses frei verfügbare Einkommen sind. Demzufolge muss dieser Punkt unbedingt in die Berechnung der Hausfinanzierung einbezogen werden.

Wie erfolgt die eigentliche Berechnung der Immobilienfinanzierung?

Bei der Berechnung der Baufinanzierung ist auf verschiedene Punkte zu achten. In erster Linie geht es darum, die anfallende Darlehensrate festzustellen. Die sonstigen Variablen, wie zum Beispiel benötigte Kreditsumme, Laufzeit und Zinssatz, sind in der Regel ohnehin vom Kreditnehmer bzw. von der kreditgebenden Bank festgelegt. Daher konzentriert sich die Berechnung der Hausfinanzierung im Wesentlichen darauf, die monatliche Kreditrate auf Basis der Darlehenssumme, der Zinsgestaltung und des Zinssatzes zu ermitteln. Dies kann allerdings erst geschehen, nachdem der individuelle Zinssatz festgelegt wurde. Da beispielsweise Eigenkapitalquote, Bonität des Kreditnehmers, Laufzeit und Darlehenssumme häufig einen Einfluss auf die Zinsen haben, müssen diese stets konkret ermittelt werden, bevor mit der Berechnung der Hausfinanzierung begonnen werden kann.

Die Höhe der Darlehensrate anpassen

Nicht selten ergibt sich aus der Berechnung der Immobilienfinanzierung, dass die ermittelte Darlehensrate entweder gar nicht oder nur mit viel Aufwand tragbar ist. In diesem Fall sollte darauf geachtet werden, die Kreditrate anzupassen, also zu reduzieren. Da sich der von der Bank festgelegte Zinssatz aller Voraussicht nach nicht ändern wird, gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, die zuvor berechnete Darlehensrate zu verringern. Die erste Option ist die Reduzierung der Darlehenssumme, die allerdings oftmals deshalb nicht möglich ist, weil der Kreditnehmer dieses Geld natürlich zur Finanzierung benötigt. Die Alternative besteht darin, die Laufzeit des Immobilienkredites zu verlängern oder die anfängliche Tilgung um ein oder zwei Prozent zu verändern.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass es diverse wichtige Aspekte gibt, die im Hinblick auf die Berechnung der Immobilienfinanzierung zu beachten sind. Daher sollten sich Kreditsuchende zunächst umfangreich informieren z.B. unter http://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung, bevor die Hausfinanzierung in Angriff genommen wird.