Umschuldungskredit – alte Kredite abbezahlen & von niedrigen Zinsen profitieren

31. Juli 2018

Kredit für Zahnersatz

Ein Umschuldungskredit ähnelt in seiner Form einem gängigen Ratenkredit, stellt jedoch eine besondere Art eines Kredits dar. Er dient der Ablösung von bestehenden Kreditverbindlichkeiten, indem er dem Kreditnehmer einen erweiterten finanziellen Spielraum gewährt. Nach Abschluss eines solchen Kredits ist der Empfänger mitunter in der Lage beispielsweise sämtliche alte Ratenkredite zu tilgen, um sich von Ihnen vorzeitig zu befreien. Statt vielen alten Krediten, gibt es von nun an nur einen neuen Umschuldungskredit.

Durch die Aufnahme eines passenden Kreditbetrages kann der Kreditnehmer nicht nur von sämtliche Restschulden an alte Kreditgeber abbezahlen, sondern auch von verhältnismäßig niedrigeren Zinsen und besseren Laufzeiten profitieren. Damit haben Sie nach der Umschuldung nicht nur geringere Kosten, sondern auch größere Planungssicherheit.

Inhaltsverzeichnis

    • Themenübersicht:
  • Voraussetzungen für einen Umschuldungskredit
    • Welche Kredite können Sie umschulden?
  • Wann lohnt es sich einen Umschuldungskredit zu beantragen?
    • Nachteile eines Umschuldungskredits
    • Vorteile eines Umschuldungskredits
  • Vorfälligkeitsentschädigung: darauf müssen Sie achten
    • Vorfälligkeitsentschädigung zu hoch? Das können Sie unternehmen
  • Den Umschuldungskredit beantragen: was müssen Sie beachten?
  • Fazit: der Umschuldungskredit – ideal um bestehende Verbindlichkeit abzulösen.

Themenübersicht:

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Voraussetzungen für einen Umschuldungskredit

Um einen Umschuldungskredit beantragen zu können, müssen Sie über ein geregeltes Einkommen verfügen und sich bestenfalls in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinden. Ihr Einkommen können Sie anhand von Gehaltsabrechnungen bzw. Kontoauszügen nachweisen. Auch Rentenbescheide dienen als Nachweis des regelmäßigen Einkommens. Bei Selbständigen oder Freiberuflern sollten aussagekräftige Steuerbescheide eingereicht werden.

Bei Angestellten spielt die Dauer und die Art des Arbeitsverhältnisses eine besondere Rolle. Falls Sie also ein Angestellter sind, dann sollte Ihr aktueller Arbeitsvertrag am besten nicht befristet sein. Bei einem befristeten Arbeitsvertrag können unter Umständen zusätzliche Sicherheiten verlangt werden. Bei einer noch laufenden Probezeit werden beispielsweise aufgrund von verkürzten Kündigungsfristen in der Regel keine Umschuldungskredite vergeben.

Nicht selten wird zusätzlich zu einem Umschuldungskredit der Abschluss einer Restschuldversicherung vorausgesetzt.

Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch eine positive Schufa-Auskunft. Dabei geht es um den sogenannten Score-Wert, der Ihr Zahlungsverhalten und Ihren Verschuldungsgrad berücksichtigt. Natürlich wird bei einem Umschuldungskredit nicht von einem hohen Score-Wert ausgegangen. Dieser sollte jedoch mindestens der Ratingsstufe M entsprechen, also ohne offene Negativmerkmale sein. Bei einer begrenzten Anzahl von offenen Krediten und einem guten Zahlungsverhalten sollte dies in der Regel kein Problem darstellen.

Folglich dürfen Sie auch keine eidesstattliche Versicherung abgegeben haben und sich nicht in einem laufenden Prozess der Verbraucherinsolvenz befinden.

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Welche Kredite können Sie umschulden?

Mit einem Umschuldungskredit können Sie eine Vielzahl bestehender Kredite und Verbindlichkeiten ablösen. Insbesondere gelingt das bei einer Vielzahl von Raten- oder Konsumentenkrediten, bei welchem der Zinssatz für die gesamte Kreditlaufzeit fest vereinbart wird. Es kommt nicht selten vor, dass unterschiedliche Ratenkredite beispielsweise aus dem Versandhandel, eine Autofinanzierung oder ein Privatkredit abgeschlossen wurden, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit jeweils unterschiedlichen Zinssätzen getilgt werden müssen. Mit einem Umschuldungskredit können sie diese bestehenden Kredite vorzeitig ablösen und ab diesem Zeitpunkt nur einen Kredit abbezahlen. Unterschiede zwischen Ratenkrediten bestehen lediglich in deren Verzinsung. Bei Krediten mit Festzinsen haben Sie in der Regel eine längere Kündigungsfrist, als bei Verträgen mit variablem Zinssatz.

Besonders oft kommt der Umschuldungskredit für die Ablösung eines Dispositionskredits zum Einsatz. Bei einem Dispokredit handelt es sich oft um einen Verfügungsrahmen, welcher seitens der Bank an solvente Kunden zur Verfügung gestellt wird. Jedoch ist die Zinsbelastung bei einem Dispositionskredit für den Kreditnehmer mit am höchsten, weshalb durch die Aufnahme eines zinsgünstigen Umschuldungskredits viel Geld eingespart werden kann. Im Gegensatz zu einem Ratenkredit kann der Überziehungskredit auch jederzeit gekündigt werden.

Auch Baudarlehen oder Baukredite können umgeschuldet werden. Jedoch wird ein solcher Kredit in der Regel für eine fest vorgegebene Laufzeit mit einer sogenannten Zinsbindungsfrist abgeschlossen. Eine Kündigung für die Ablösung des bestehenden Baukredits ist in der Regel nur dann möglich, wenn Sie nachweislich daran interessiert sind, das Gebäude oder das Grundstück auf eine andere Art und Weise zu verwerten.

Wann lohnt es sich einen Umschuldungskredit zu beantragen?

Bei der Beantwortung dieser Frage, können Sie sich grundsätzlich an folgende Regel orientieren: es ist genau dann lohnenswert einen Umschuldungskredit zu beantragen, wenn dadurch Ausgaben für Ihre bestehenden Verbindlichkeiten gesenkt werden können. Oder anders formuliert: eine Umschuldung lohnt sich immer dann, wenn Ihre Kredite noch eine lange Laufzeit, hohe Beträge haben und der Unterschied zwischen dem alten Zinssatz und dem Zinssatz des Umschuldungskredits besonders günstig ausfällt.

Je nach aktueller Konjunktur kann es sein, dass das allgemeine Kreditzinsniveau mittlerweile deutlich gesunken ist, was dazu führt, dass Kredite mittlerweile zu deutlich besseren Konditionen vergeben werden. Dies spiegelt sich im Effektivzins des Umschuldungskredits wieder, der unter dem Effektivzins der bestehenden Verbindlichkeit liegen muss.

Außerdem dürfen die anfallenden Gebühren für die Umschuldung die möglichen Ersparnisse nicht übersteigen. Hier sollten Sie auch die Gebühren für den möglichen Abschluss einer Restschuldversicherung berücksichtigen, da Sie oft zusätzlich zu einem Umschuldungskredit abgeschlossen werden muss.

Besonders bei bestehenden Dispositionskrediten erweist sich die Umschuldung oft als sinnvoll. Diese Art von Dienstleitung wird seitens der Banken gern zur Verfügung gestellt, um Sie bei kurzfristigen finanziellen Schwierigkeiten zu unterstützen. Jedoch kann man hier unter Umständen schnell in eine Schuldenspirale geraten, wenn die neue Gutschrift den geschuldeten Betrag nicht ausgleicht. Wenn Ihr Kontostand sich daher auf Dauer im negativen Bereich befindet, dann ist die Aufnahme eines Umschuldungskredits sehr ratsam, weil Sie dadurch Ihr Konto ausgleichen und dauerhaft teure Zinsen vermeiden können.

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Nachteile eines Umschuldungskredits

Nach der Beantragung eines Umschuldungskredits können sich für Sie auch einige Nachteile ergeben:

– neue Gebühren für die Bearbeitung des Antrags

– Vorfälligkeitsentschädigung oder eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr

– Abschluss neuer Versicherungen unter Umständen notwendig

Nach dem Abschluss eines neuen Vertrages für den Umschuldungskredit werden in der Regel sämtliche Gebühren für die Bearbeitung oder erfolgreiche Vermittlung fällig, die eine mögliche Ersparnis bei Zinsen durchaus schmälern können. Es lohnt sich deshalb stets zu prüfen, ob die mögliche Zinsersparnis die möglichen Ausgaben übersteigen wird oder ob ein Umschuldungskredit in der aktuellen Situation sogar unrentabel ist.

Im Falle einer Ablösung des alten Kredits werden alle Bearbeitungsgebühren, die sie bereits geleistet haben, von der Bank einbehalten.

Die bereits angesprochene Vorfälligkeitsentschädigung ist ein weiterer Faktor, den es bei einer Umschuldung zu beachten gilt. Es kommt außerdem oft vor, dass Finanzinstitute auf diesen Ausgleich verzichten und stattdessen Gebühren für die Auflösung des Kreditvertrages verlangen.

Falls Sie für zusätzlich zu Ihrem alten Kredit eine Restschuldversicherung abgeschlossen haben, dann werden Ihren erbrachte Leistungen anteilig für die restliche Laufzeit zurückerstattet. Jedoch werden auch hier die Bearbeitungsgebühren seitens der Versicherung einbehalten. Ihre bestehenden Versicherungen werden nicht auf den Umschuldungskredit übertragen, so dass Sie eine neue Versicherung abschließen müssen, falls dies seitens des aktuellen Anbieters gefordert wird.

Vorteile eines Umschuldungskredits

Die Aufnahme eines Umschuldungskredits hat für den Kreditnehmer insbesondere folgende Vorteile:

– niedrigere Kreditkosten und Zinsen

– Schuldenkonsolidierung

– Anpassung und Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Die Aufnahme eines Umschuldungskredits kann zu deutlichen Kostenvorteilen für Sie führen und Ihnen helfen langfristig Geld einzusparen. Oft haben Kredite, die bereits vor längerer Zeit abgeschlossen wurden aufgrund vieler unterschiedlicher Rahmenbedingungen verhältnismäßig hohe Zinsen. Das ist vor allem bei Krediten mit festem Zinssatz der Fall, die nicht an die aktuelle Situation mit oft geringeren Zinsen angepasst werden. Es lohnt sich daher stets zu vergleichen, ob sie nicht mittlerweile durch einen einzigen Kredit mit deutlichen günstigeren Konditionen abgelöst werden können.

Die Schuldenkonsolidierung führt außerdem zu mehr Transparenz und Übersichtlichkeit, da von nun an nicht mehr eine Vielzahl von Verbindlichkeiten getilgt werden muss. Sie müssen nun keine unterschiedlichen Zahlungstermine ständig im Überblick behalten und laufen nicht die Gefahr mit Bezahlung der Kreditraten in Verzug zu geraten. Auch aus rechtlicher Sicht sind Sie bei einem Kredit oft auf der sicheren Seite, da Sie nicht mehr viele unterschiedlich gestaltete Kreditverträge mehr analysieren müssen. Sie können sich von nun an der Erfüllung nur eines einzigen Kreditvertrages widmen.

Mit einem Umschuldungskredit können Sie ihre wirtschaftliche Situation besser an aktuelle Bedingungen anpassen. Zum einen können Sie nun die Laufzeit Ihres Kredits variabel gestalten. Wenn Sie in der Lage sind, höhere Monatsraten zu tätigen, weil Sie beispielsweise durch Umschuldung mehr eingespart haben, dann können sie die Laufzeit ihres Umschuldungskredits kürzer gestalten.

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Vorfälligkeitsentschädigung: darauf müssen Sie achten

Im Falle einer Umschuldung verdient ein Punkt in Ihrem aktuellen Kreditvertrag besondere Beachtung: die Vorfälligkeitsentschädigung. Dabei handelt es sich um eine Entschädigung an Ihre Bank bzw. an Ihren Kreditgeber für die Zinsen, die Sie im Fall einer Sondertilgung oder vorzeitigen Kreditablösung nicht mehr entrichten werden. Je nach Ihrem Kreditvertrag kann die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung deutlich variieren.

Bis 10. Juni 2010 wurde die Vorfälligkeitsentschädigung nur nach vertraglichen Vereinbarungen geregelt. Es gibt also keine obere Grenze für diese Art der Entschädigung an den Kreditgeber. Um die Höhe der zu zahlenden Gebühr zu bestimmen, muss der jeweilige Kreditvertrag hinzugezogen werden. Außerdem kann der Kreditvertrag nur mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Erst danach können Sie mit der Umschuldung beginnen.

Falls Sie den Kredit erst nach 10. Juni 2010 aufgenommen haben, dann gilt für Sie die in vielen Fällen günstige gesetzliche Vorfälligkeitsentschädigung nach § 502 BGB. Insbesondere im Absatz 3 werden genaue Angaben über deren Höhe festgehalten. Sie darf höchstens 1% der Restschuld betragen, wenn Sie im Rahmen Ihres Kreditvertrages noch mehr als ein Jahr Zinsen an die Bank zahlen müssten. Wenn Ihr Kreditvertrag jedoch bereits weniger als ein Jahr gültig ist, dann müssen Sie maximal 0,5% der Restschuld an Ihre Bank entrichten. Es lohnt sich also in jedem Fall die Höhe der Entschädigung auszurechnen, bevor Sie einen Umschuldungskredit beantragen.

Vorfälligkeitsentschädigung zu hoch? Das können Sie unternehmen

§ 502 Abs. 2 BGB gibt Ihnen die Auskunft darüber, wann Ihre Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung von Ihnen verlangen darf. So muss beispielsweise bei einem Kredit, bei welchem die Rückzahlungen über eine Versicherung wie etwa Lebensversicherung abgewickelt werden, keine Vorfälligkeitsentschädigung entrichtet werden. Dies kann beispielsweise bei einem Beamtenkredit der Fall sein. Auch bei einem Darlehen ohne Zinsbindung wie es beispielsweise bei einer Baufinanzierung üblich ist, können Sie jederzeit einen Umschuldungskredit beantragen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Hier gilt es nur gesetzliche Kündigungsfristen zu beachten. Viel wichtiger ist jedoch der zweite Punkt von § 502 Abs. 2. Er beschäftigt sich mit Kreditverträgen, die fehlerhafte oder ungenügende Angaben über Laufzeit, Ihr Widerrufs- bzw. Kündigungsrecht oder die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung beinhalten. Experten der Branche gehen davon aus, dass eine Vielzahl von Verträgen, die vor 10.06.2010 abgeschlossen wurden, davon betroffen sein können. Es lohnt sich daher nicht nur den Kreditvertrag sorgfältig durchzulesen, sondern stets einen Rechtsanwalt bzw. fachkundige Beratung hinzuzuziehen, da auf diese Weise nicht nur etwaige Fehler im Kreditvertrag erkannt werden können, sondern auch die Bank entsprechend darauf hingewiesen werden kann. Ist das bei Ihrem aktuellen Kreditvertrag der Fall, dann können Sie ihn im besten Fall sogar ganz ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung umschulden.

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Den Umschuldungskredit beantragen: was müssen Sie beachten?

Bevor Sie einen Umschuldungskredit beantragen, sollten Sie zunächst Ihren bestehenden Kreditvertrag sorgfältig analysieren. Hier geht es in erster Linie um die Betrachtung von unterschiedlichen Faktoren wie der monatlichen Rate, der noch ausstehenden Laufzeit sowie des damals festgehaltenen Effektivzinses. Ein wichtiger Faktor ist die bereits angesprochene Vorfälligkeitsentschädigung, die Sie unbedingt bei Ihrer Entscheidung berücksichtigt müssen. Wurde in Ihrem Vertrag nichts Konkretes festgehalten, dann müssen Sie unter Umständen nur eine relativ geringe Entschädigung an Ihren Anbieter zahlen.

Erstellen Sie also nach Möglichkeit eine Übersicht Ihrer bestehenden Verbindlichkeiten, die auf jeden Fall folgende Daten enthalten sollte:

– Regelmäßigkeit und Höhe Ihrer Ratenzahlungen

– Angaben zum effektiven Jahreszins und noch verbleibenden Laufzeit

– Informationen zu Kündigung Ihres bestehenden Kreditvertrages

– Versicherungen sowie mögliche anteilige Rückerstattung der Prämien

Viele Finanzdienstleister bieten Ihnen auf der Homepage einen Umschuldungsrechner, der auf Basis Ihrer Angaben die tatsächliche Ersparnis für ihren neuen Kredit berechnet, die sich aus der Differenz aus dem Jahreszins des alten und neuen Kredits ergibt.

Hier könne Sie außerdem die monatliche Rate und Laufzeit Ihres neuen Kredits beliebig anpassen. Mit der Verlängerung der Kreditlaufzeit wird die monatliche Tilgungsrate fallen, gleichzeitig steigt aber der effektive Jahreszins.

Danach werden Ihnen konkrete Angebote unterbreitet, die Sie miteinander vergleichen können. Hier geht es in erster Linie um den effektiven Jahreszins, aber auch um andere Bedingungen wie die Höhe von sämtlichen Bearbeitungsgebühren oder Zusatzanforderungen wie der Abschluss einer Restschuldversicherung.

Fazit: der Umschuldungskredit – ideal um bestehende Verbindlichkeit abzulösen.

Der Umschuldungskredit bietet universelle Möglichkeiten für diejenigen, die derzeit mehrere bestehende Verbindlichkeiten besitzen und sich von diesen möglichst effektiv lösen möchten. Eine solche Umschuldung funktioniert jedoch nicht in allen Fällen reibungslos. Während die meisten Raten- und Dispokredite sich in der Regel problemlos umschulden lassen, kann es bei anderen Kreditarten wie beispielsweise bei einer Bau- oder Immobilienfinanzierung einige Probleme geben. Wurde bei einem solchen Kredit eine Zinsbindung vereinbart, dann kann Ihre Bank auf lange gesetzliche Kündigungsfrist bestehen. Bei vielen anderen Krediten darf der Finanzdienstleister eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Diese kann insbesondere bei Krediten, die vor 10.06.2010 abgeschlossen wurden, sehr hoch ausfallen. In vielen Fällen handelt es sich jedoch um einen geringen Betrag.

Falls also die Vorfälligkeitsentschädigung in Ihrem Fall niedrig ist und sie noch einen hohen Betrag tilgen müssen, dann lohnt es sich oft einen Umschuldungskredit zu beantragen, da sie dann von einem niedrigen effektiven Jahreszins profitieren können.

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