Restschuldversicherung Kosten – wie hoch sind sie wirklich?

5. März 2019
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Die Restschuldversicherung soll dabei helfen, die Zahlung der Kreditraten abzusichern, wenn der Kreditnehmer diese nicht mehr übernehmen kann. Hierfür können ganz unterschiedliche Auslöser zuständig sein. Eine Arbeitslosigkeit oder der Todesfall des Versicherungsnehmers gehören ebenso dazu, wie ein Unfall oder eine Arbeitsunfähigkeit. Die Bank kann sich mit einer Restschuldversicherung absichern. Was für Restschuldversicherung Kosten auf den Kreditnehmer zukommen und ob dies wirklich lohnenswert ist, wird hier unter die Lupe genommen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ein Vergleich die Kosten der Versicherung deutlich senken kann.

  • Restschuldversicherung dient der Absicherung eines Kredits
  • Kosten sind abhängig von den abgedeckten Versicherungsfällen
  • Schutz bei Arbeitslosigkeit und Todesfall des Versicherungsnehmers
  • Laufzeit ist an den Kredit gebunden
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Was verbirgt sich hinter einer Restschuldversicherung?

Wer einen Kredit abschließt, der bekommt von der Bank die Möglichkeit, eine Restschuldversicherung zum Kredit zu erhalten. Grundsätzlich ist eine Absicherung eine wichtige Sache. Banken möchten sich mit der Restschuldversicherung dagegen schützen, dass der Kreditnehmer die Raten möglicherweise nicht mehr bedienen kann. Die grundsätzliche Idee hinter der Versicherung ist also, dass diese die Raten übernimmt, wenn es der Schuldner nicht mehr kann. Wann genau die Versicherung jedoch greift, ist noch einmal eine wichtige Frage, die sich gestellt werden muss. Hier ist jede Versicherung anders aufgestellt.

Die Vereinbarung zwischen Kunde und Versicherung in Bezug auf die Übernahme der Kosten ist bindend. Mögliche Szenarien, die ein Auslöser dafür sein können, dass der Kreditnehmer den Kredit nicht mehr bedienen kann, sind:

  • Schwere Krankheit
  • Länger andauernde Arbeitslosigkeit
  • Berufsunfähigkeit oder auch Arbeitsunfähigkeit
  • Plötzlicher Unfall
  • Tod des Kreditnehmers

Meist greift die Restschuldversicherung nicht bei allen Fällen. Besonders häufig abgesichert sind der Todesfall, eine Arbeitslosigkeit oder auch eine Berufsunfähigkeit. Wer einen Komplettschutz in Anspruch nehmen möchte, der kann danach explizit beim Versicherer fragen.

Restschuldversicherung Erklärung

Wichtig: Je mehr mögliche Fälle abgedeckt sind, desto höher sind auch die Raten für die Versicherung. Daher ist es wichtig, vor dem Abschluss einen Vergleich der unterschiedlichen Versicherungen durchzuführen und sich so das günstigste Angebot zu sichern.

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Die Restschuldversicherung Kosten – deutliche Unterschiede bei den Anbietern

In Bezug auf die Restschuldversicherung Kosten gibt es keine klaren Beträge, die hier genannt werden können. In einem Vergleich wird schnell deutlich, dass die Kosten bei der Sparkasse sich stark von den Beträgen bei der Santander unterscheiden können. Grundsätzlich ist die Höhe zudem abhängig davon, welche Versicherungsfälle abgedeckt werden sollen und welche Höhe der Kredit und die Kreditraten haben. Die Übersicht über die gesamten Einflussfaktoren lautet wie folgt:

  • Kredithöhe
  • Laufzeit des Vertrages
  • Berufliche Situation
  • Alter des Kreditnehmers
  • Gewünschte Leistungen

Die Restschuldversicherung Kosten werden mit den Raten für den Kredit beglichen. Das heißt, es handelt sich hier um eine Versicherung, die in einer direkten Verbindung mit dem Kredit steht und aus diesem Grund auch über die Zahlungen für diesen abgeglichen wird.

Für die Berechnung der Kosten gibt es keine festen Sätze, an die sich die Versicherer halten müssen. Die Banken und auch die Versicherer geben an, dass es hier darauf ankommt, wie sich der Einzelfall gestaltet.

Wichtig: Ein Kreditnehmer ist nicht verpflichtet, eine Restschuldversicherung abzuschließen. Zwar werden diese von den Banken immer wieder angeboten. Ein Kredit wird normalerweise aber auch dann gewährt, wenn alles passt und der Kreditnehmer auf die Versicherung verzichtet.

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Beispielrechnung für die Kosten einer Restschuldversicherung

Um ein Gefühl für die Kosten einer Restschuldversicherung für einen Kredit zu bekommen, kann es hilfreich sein, ein Beispiel zu haben. Bei dem nachfolgenden Beispiel handelt es sich um einen fiktive Rechnung, die sich an den durchschnittlichen Kosten der Versicherungen orientiert, wie sie von den Banken und Versicherungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Der Kreditnehmer ist angestellt und hat einen Arbeitsvertrag ohne Befristung. Er ist Familienvater mit zwei Kindern, hat ein Alter von 40 Jahren und verdient netto rund 3.000 Euro. Die Kosten für die Miete belaufen sich auf 1.300 Euro. Der Antragsteller möchte einen Kredit in Höhe von 10.000 Euro abschließen. Bei der Laufzeit hat er sich für 60 Monate entschieden. Das Interesse an der Restschuldversicherung ist da. Abgedeckt werden sollen der Todesfall, eine Arbeitslosigkeit und eine Berufsunfähigkeit.

Kosten Restschuldversicherung

Anhand von diesem Beispiel hat sich gezeigt, dass die Kosten für eine Restschuldversicherung bei rund 1.200 Euro über die gesamte Laufzeit beginnen und bis hin zu 1.800 Euro reichen. Das macht bis zu fast 20 % des Kreditbetrages aus. Für den Kreditnehmer kann dies eine starke zusätzliche Belastung darstellen. Wer die Raten so erstellt, dass diese genau in seinen Finanzplan passen und dann noch zusätzlich die Versicherung tragen muss, der gerät möglicherweise in eine finanzielle Problematik. Allein in Bezug auf den günstigsten Betrag mit 1.200 Euro würde dies monatlich eine zusätzliche Belastung von 20 Euro ausmachen.

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Besonderheiten bei der Restschuldversicherung beachten

Die Restschuldversicherung Sparkasse Kosten können sich stark von den Restschuldversicherung Santander Kosten unterscheiden. Hier ist es jedoch ganz besonders wichtig, dass Kreditnehmer nicht nur die Höhe der Gesamtkosten oder der monatlichen Beiträge vergleichen. Der Blick sollte unbedingt auch auf die Besonderheiten der Versicherungen gerichtet werden. Hier kann jede Versicherung andere Vorgaben haben. Die Besonderheiten beinhalten:

  • Wartezeiten bei Arbeitslosigkeit
  • Karenzzeiten bei Arbeitsunfähigkeit
  • Frühzeitige Kündigung möglich
  • Zusätzliche Abschluss- und Verwaltungskosten
  • Ausschluss von Zahlungen bei Arbeitsunfähigkeit oder Tod durch Erkrankungen
  • Begrenzung der Zahlung

Die Arbeitslosigkeit ist einer der häufigsten Gründe, warum sich ein Kreditnehmer nicht mehr in der Lage sieht, einen Kredit bedienen zu können. Damit ist sie aber auch für die Versicherung eine der größten Unsicherheiten, wenn es darum geht, die Kosten für den Kredit möglicherweise tragen zu müssen. Aus diesem Grund wird bei den meisten Restschuldversicherungen eine Wartezeit vermerkt, die sich auf die Arbeitslosigkeit bezieht. Was heißt das? Liegt die Wartezeit beispielsweise bei sechs Monaten und wird der Kreditnehmer bereits nach drei Monaten arbeitslos, trägt die Versicherung die Kreditraten nicht. Daher lautet die Empfehlung, vor dem Abschluss einer Versicherung darauf zu achten, dass es diese Wartezeiten nicht gibt oder sie besonders gering gehalten sind. Bis zu drei Monate sind noch annehmbar, Wartezeiten, die darüber liegen, sollten besser abgelehnt werden.

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Die Kündigungsmöglichkeiten und die zusätzlichen Kosten bei einer Restschuldversicherung

Auch wenn die Restschuldversicherung natürlich in einer gewissen Weise mit dem Kredit verbunden ist, kann sie natürlich auch gekündigt werden, wenn der Kredit noch läuft. Dabei kommt es allerdings auf die Kündigungsmöglichkeiten an, die durch den Versicherer angegeben werden. Teilweise besteht auch eine Bindung an die Kreditlaufzeit. Hier wäre rechtlich zu prüfen, ob diese auch eingehalten werden muss. Normalerweise vermerken die Versicherer die Kündigungsfristen jedoch in dem Vertrag. Optimal ist es, wenn die Versicherung jederzeit gekündigt werden kann. Eingrenzungen, wie die Kündigung zum Monatsende, sind akzeptabel. Verträge, in denen keine Kündigung jederzeit möglich ist oder die eine Mindestlaufzeit haben, sollten vom Kreditnehmer geprüft und im Idealfall nicht in Anspruch genommen werden.

Restschuldversicherung Kündigung

Auch die zusätzlichen Kosten bei einer Restschuldversicherung sind nicht zu unterschätzen. Einige Versicherungsunternehmen und Banken rufen dabei die sogenannten Abschluss- und Verwaltungskosten auf. Diese werden noch einmal auf den Betrag für die Versicherung addiert und ebenfalls im Rahmen der monatlichen Raten bedient. Oft liegen die Beträge im dreistelligen Bereich. Kosten in Höhe von 200 bis hin zu 400 Euro sind keine Seltenheit. Wie sich diese Kosten zusammensetzen, ist den Verträgen meist nicht zu entnehmen. Eine genaue Nachfrage kann sich lohnen. Teilweise wird auch empfohlen, sich in Bezug auf diese Gebühren an die Verbraucherzentrale zu wenden.

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Begrenzungen der Zahlungen für geringere Restschuldversicherung Kosten

Wenn die Restschuldversicherung Kosten besonders gering ausfallen im Vergleich zu anderen angeboten, dann lautet die Empfehlung, auf eine Begrenzung der Kostenübernahme zu achten. In der Regel sollte die Versicherung, wenn es zu einem Versicherungsfall kommt, die Raten bis zum Ende der Kreditlaufzeit übernehmen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Es ist möglich, dass der Versicherer die Kostenübernahme begrenzt. Besonders häufig ist dies bei einer Arbeitslosigkeit der Fall. So gibt es Vermerke im Vertrag, dass bei einer Arbeitslosigkeit die Kosten für den Kredit nur über einen Zeitraum von 12 Monaten übernommen werden. Dieser Zusatz in den Versicherungsbedingungen ist teilweise auch in Bezug auf eine Arbeitsunfähigkeit zu finden.

Wenn ein Kreditnehmer arbeitslos wird und nicht innerhalb von 12 Monaten ein neues Arbeitsverhältnis findet, geht auch sein Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu Ende. Abhängig von der persönlichen Situation kann es passieren, dass er Arbeitslosengeld II beziehen muss. Die Einnahmen sinken noch weiter zu einem Zeitpunkt, an dem die Kreditraten wieder selbst getragen werden müssen. Bei der Suche nach einem guten Angebot für eine Restschuldversicherung sollte daher darauf geachtet werden, dass es keine Begrenzung bei der Übernahme der Kreditraten gibt. In dem Fall kann es sinnvoll sein, einen höheren monatlichen Betrag zu zahlen, um die vollständige Zahlung abzusichern.

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Ablehnung der Kostenübernahme bei Tod oder Arbeitsunfähigkeit durch Erkrankungen

Auch bei der Restschuldversicherung können Krankheiten zu einem Problem werden. Bei vielen Versicherungen zeigt sich, dass mögliche Erkrankungen den Versicherungsschutz aufheben können, wenn diese nicht angegeben wurden oder es zu einem Versicherungsfall kommt, der auf den Krankheiten beruht. Dies ist bei einer Restschuldversicherung möglicherweise ebenfalls der Fall. So sichern viele Kreditnehmer den eigenen Todesfall oder auch die eigene Arbeitsunfähigkeit ab. Nicht immer übernimmt die Versicherung dann jedoch auch die Raten. Kommt es zu einem Todesfall, weil der Kreditnehmer krank war und ist die Krankheit der Auslöser für den Tod, kann es passieren, dass die Versicherung ablehnt. In den Versicherungsbedingungen sollte vermerkt sein, welche Krankheiten ausgeschlossen werden.

Doch nicht nur beim Todesfall kann sich diese Problematik zeigen. Möglich ist es auch, dass sie eintritt, wenn es zu einer Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit kommt. Dies ist auch einer der Gründe, warum viele Versicherungsunternehmen eine Wartezeit bei der Arbeitsunfähigkeit einrichten. Sie möchten ausschließen, dass ihnen der Versicherungsnehmer eine schwere Erkrankung verschwiegen hat, die sich innerhalb der Wartezeit zeigen könnte. Es ist möglich, dass die Kosten für die Versicherung steigen, wen der Versicherungsnehmer ein Angebot möchte, in dem es keine Wartezeiten gibt. Auch in diesem Zusammenhang kann es sich lohnen, einen umfangreichen Vergleich der Angebote durchzuführen.

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Die Vor- und Nachteile der Restschuldversicherung

Die Vorteile einer Restschuldversicherung liegen auf der Hand. So wird eine Bank einem Kreditnehmer eher eine Zusage erteilen, wenn er sich für den Abschluss einer Versicherung entscheidet. Eine Gesundheitsprüfung wird für die Versicherung nicht durchgeführt. Auch die Absicherung von verschiedenen Risiken ist für den Kreditnehmer attraktiv. Gerade in Hinblick auf die Angehörigen, die möglicherweise die Raten übernehmen müssten, wenn der Kreditnehmer nicht mehr in der Lage ist, scheint die Versicherung daher sinnvoll zu sein.

Die Vorteile im Überblick:

  • Absicherung bei verschiedenen Risiken
  • Schutz der Angehörigen vor Übernahme der Raten
  • Schnellere Kreditzusage

Ein großer Nachteil ist jedoch eine mögliche Doppelversicherung. Viele Kreditnehmer verfügen bereits über eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch über eine Risikolebensversicherung. Mit den Zahlungen aus diesen Versicherungen können unter anderem auch die Kreditraten abgedeckt werden. Eine zusätzliche Restschuldversicherung ist dann nicht mehr notwendig. Oft fehlt jedoch der Hinweis darauf von den Anbietern. Auch die Problematik mit möglichen Wartezeiten ist nicht zu unterschätzen. Risiken, wie ein Unfall, der Tod des Versicherungsnehmers oder auch die Arbeitslosigkeit halten sich nicht an Wartezeiten. Treten sie dann ein und sind nicht abgesichert, zahlt der Kreditnehmer umsonst.

Restschuldversicherung Vorteile Nachteile

Die Nachteile im Überblick:

  • hohe monatliche Kosten für die Versicherung
  • teilweise Wartezeiten
  • Übernahme von Arbeitsunfähigkeit und Tod durch Erkrankung nicht immer gegeben
  • Doppelversicherungen möglich
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Fazit: Eine Restschuldversicherung will gut überlegt sein

Es klingt wie eine gute Idee: Der Kreditgeber macht den Vorschlag, eine mögliche Zahlungsunfähigkeit bei den Raten durch eine Versicherung abzusichern. Die Gebühren für die Versicherung übernimmt der Kreditnehmer zusätzlich monatlich zu den Raten. Es gibt einige Fälle, in denen eine gute und faire Restschuldversicherung für den Kreditnehmer durchaus attraktiv sein kann. Wer sich noch nicht anderweitig abgesichert hat, möglicherweise keine stabilen beruflichen Aussichten hat oder seine Familie schützen möchte, der kann von einer Restschuldversicherung profitieren. Oft sind jedoch die Kosten im Vergleich zu den Leistungen, die zur Verfügung gestellt werden, recht hoch. Umso wichtiger ist es, sich umfangreich über die Versicherung zu informieren. Ein gutes Geschäft ist sie nur dann, wenn es zu einer Kostenübernahme ohne Wartezeiten und über den gesamten verbleibenden Zeitraum kommen würde, die monatlichen Gebühren in einem überschaubaren Bereich bleiben und möglichst viele Risiken abgedeckt werden.

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